DPF reinigen oder austauschen? Warum der teure Wechsel oft unnötig ist
- Roland Siegert
- vor 3 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Ein aufblinkendes Symbol im Cockpit, plötzlicher Leistungsverlust oder der gefürchtete Notlauf: Wenn der Dieselpartikelfilter (DPF) verstopft ist, stehen Autofahrer und Werkstätten vor einer Grundsatzentscheidung. Tauschen oder reinigen?
In den meisten Fällen lautet die klare Antwort: Reinigen! Doch in der Praxis sieht die Realität in vielen Kfz-Betrieben ganz anders aus. Warum das so ist und warum unser zweistufiges Reinigungssystem BeDi Flush 1 & Flush 2 die technisch wie wirtschaftlich bessere Lösung ist, erfährst du in diesem Beitrag.
Warum Werkstätten so gerne den Filter tauschen
Fragt man in einer Vertragswerkstatt nach, wird bei Partikelfilter-Problemen fast standardmäßig der komplette Austausch empfohlen. Dafür gibt es aus Sicht der Werkstatt zwei handfeste Gründe:
Der Umsatzfaktor: Ein DPF-Wechsel ist für eine Werkstatt finanziell extrem lukrativ. Zwischen dem Neuteilpreis, dem Einbau und der Werkstattauslastung werden hier schnell gut und gerne 2.500 Euro Umsatz generiert.
Das vermeintliche Risiko: Viele Betriebe haben in der Vergangenheit negative Erfahrungen mit billigen „Wundermitteln“ aus der Sprühdose gemacht, deren Wirkung stark zweifelhaft ist. Nach kurzer Zeit stand der Kunde wieder mit demselben Problem auf dem Hof. Um Gewährleistungsrisiken aus dem Weg zu gehen, greift man daher lieber direkt zum teuren Neuteil.
Wann ist eine DPF-Reinigung im eingebauten Zustand sinnvoll?
Die Reinigung im eingebauten Zustand ist immer das Mittel der Wahl, solange eine entscheidende Voraussetzung erfüllt ist: Der Filter muss mechanisch intakt sein.
Solange der innere Keramikkörper keine Spannungsrisse, Schmelzungen oder mechanischen Brüche aufweist, ist ein teurer Austausch reine Ressourcenverschwendung. Der Filter lässt sich chemisch wieder in einen nahezu neuwertigen Zustand versetzen – und das zu einem Bruchteil der Kosten und des Zeitaufwands eines Neuteils.
Ruß ist einfach – Das Geheimnis liegt im Lösen der Asche
Jeder Verbrennungsprozess im Dieselmotor hinterlässt zwei Arten von Rückständen im Filter: Ruß und Asche.
[ Diesel-Verbrennung ]
│
├─► Ruß (kann im Fahrbetrieb abgebrannt werden)
└─► Asche (bleibt als unbrennbarer Rückstand zurück)
Einfachen Ruß wegzubrennen oder anzulösen, schafft fast jedes handelsübliche Reinigungsmittel. Doch die eigentliche Herausforderung ist die Asche. Sie ist das unbrennbare Endprodukt, das nach unzähligen Regenerationen im Filterkern festsitzt und den Abgasgegendruck schleichend in die Höhe treibt.
Um diese hartnäckigen Ascheablagerungen im eingebauten Zustand effektiv zu lösen und auszuspülen, bedarf es tiefem chemischen und technischen Know-how. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die Profi-Lösung: BeDi Flush 1 & Flush 2
Unser BeDi DPF-Reinigungssystem arbeitet als hocheffizienter Zwei-Komponenten-Reiniger, der speziell für diese harte Aufgabe entwickelt wurde. Das Verfahren hat sich bereits tausende Male in der Praxis bewährt und ist vom TÜV geprüft.
Komponente 1 (BeDi Flush 1): Weicht die verkrusteten Asche- und Rußablagerungen im Inneren der Wabenstruktur gezielt auf und bricht die chemischen Bindungen auf.
Komponente 2 (BeDi Flush 2): Spült die gelösten Rückstände materialschonend und rückstandsfrei aus dem Abgassystem, sodass der Filter wieder frei atmen kann.
Das Beste daran: Der Filter muss dafür nicht einmal mühsam ausgebaut werden. Das spart der Werkstatt wertvolle Arbeitszeit und dem Kunden bares Geld.
Wichtig: Immer erst die Ursache finden!
Ein verstopfter DPF ist fast nie das eigentliche Problem, sondern immer nur das Symptom. Eine professionelle Reinigung ist nur dann dauerhaft erfolgreich, wenn vorab die Ursache für die übermäßige Beladung diagnostiziert und behoben wird. Unsere geschulten BeDi-Partner prüfen daher immer das Gesamtsystem:
Ungünstiges Fahrprofil: Reine Kurzstreckenfahrten, bei denen der Motor nie die nötige Temperatur für die automatische Regeneration erreicht.
Technische Defekte: Defekte Differenzdrucksensoren, hängende Abgasrückführungsventile (AGR), fehlerhafte Glühkerzen oder Thermostate, die dem Steuergerät die Freigabe zur Regeneration verweigern.
Verschmutzte Einspritzdüsen
Aschefüllung auf Grund der Kilometerlaufleistung
Unser Rat an Autofahrer: Fragen Sie gezielt nach BeDi!Wenn Ihr Fahrzeug Probleme mit dem Partikelfilter anzeigt, müssen Sie die 2.500 Euro für ein Neuteil nicht einfach so hinnehmen.
Fragen Sie die Werkstatt Ihres Vertrauens explizit nach einer Reinigung mit BeDi Flush 1 und Flush 2
Es schont Ihren Geldbeutel, spart Zeit und schont durch den Verzicht auf unnötige Neuteile wertvolle Ressourcen unserer Umwelt.
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