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Gleiche Raffinerie, anderes Benzin? Das Geheimnis der Additivierung an der Ladebrücke


Es ist ein Bild, das viele Autofahrer stutzig macht: An der Ausfahrt einer großen Raffinerie stehen Lastzüge verschiedenster Marken in der Schlange. Ob die gelbe Muschel, das blaue Logo oder die weiße Flotte der freien Tankstellen – sie alle holen ihren Kraftstoff aus denselben riesigen Tanks der Raffinerie. Häufig hört man deshalb das Argument, es sei überall der gleiche Sprit drin. Doch als Profis für die Lösung von Ölschlamm- und Verkokungsproblemen wissen wir bei der R.U.F. Rund um´s Fahrzeug Handels GmbH, dass dies nur die halbe Wahrheit ist.

Die Antwort liegt in einem technischen Detail, das über die Langlebigkeit Ihres Motors entscheidet: Die Additivierung im „Inline-Blending“-Verfahren.


Die Basis: Der genormte Grundkraftstoff

Zuerst einmal stimmt die Beobachtung: Der Basis-Kraftstoff ist tatsächlich identisch. In Deutschland müssen Benzin und Diesel strengen Normen entsprechen (DIN EN 228 für Benzin, DIN EN 590 für Diesel). Alles, was aus den Lagertanks der Raffinerie kommt, erfüllt diese Mindestanforderungen und bildet das chemische „Roh-Gerüst“.


Der „Cocktail“ an der Ladebrücke

Der entscheidende Unterschied entsteht erst beim Befüllen des Tanklasters. Über computergesteuerte Dosieranlagen werden an der Ladebrücke hochkonzentrierte Additivpakete beigemischt – das sogenannte Inline-Blending.

  • Premium-Marken: Hier werden oft komplexe Pakete mit Detergenzien (Reinigungsstoffen), Korrosionsschutz und Reibungsminderern in hoher Konzentration zugesetzt.

  • Budget-Anbieter: Hier werden oft nur die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestmengen beigemischt, um den Preis an der Zapfsäule niedrig zu halten.


Die Grenze der „Keep-Clean“-Strategie

Selbst wenn Sie konsequent zu hochwertig additivierten Kraftstoffen greifen, stoßen diese in der Praxis an ihre Grenzen. Moderne Motoren mit Direkteinspritzung und hohen Abgasrückführungsraten sind so empfindlich, dass die präventive Wirkung normaler Kraftstoffzusätze (der sogenannte „Keep-Clean“-Effekt) oft nicht ausreicht.

Bio-Anteile im Kraftstoff, Kurzstreckenbetrieb und extreme Temperaturen sorgen dafür, dass sich schleichend dennoch Ablagerungen an Injektoren, Ventilen und Kolbenringen bilden. Ein Kraftstoff, der für den Massenmarkt konzipiert ist, kann diese hartnäckigen Verkokungen im laufenden Betrieb meist nicht mehr vollständig lösen.


Der jährliche „Clean-Up“: Unsere Empfehlung

Um den Motor wirklich sauber zu halten und die volle Leistung zu bewahren, ist ein regelmäßiger, intensiver Reinigungsprozess – der Clean-Up – unerlässlich.

Wir raten daher dringend dazu, einmal im Jahr oder alle 15.000 km eine gezielte Reinigung mit unseren spezialisierten BeDi-Produkten durchzuführen:

  • Für Benziner: Verwenden Sie den Lambda Tank Otto (erkennbar am roten Layout), um das gesamte Kraftstoffsystem und den Brennraum von Rückständen zu befreien.

  • Für Diesel: Hier ist der Lambda Tank Diesel (gelbes Layout) die erste Wahl, um Injektoren zu reinigen und das System effizient zu entschlacken.

Diese hochkonzentrierten Wirkstoffe leiten einen Reinigungsprozess ein, den normaler Kraftstoff allein nicht leisten kann. So beugen Sie teuren Reparaturen vor und sorgen dafür, dass Ihr Fahrzeug die Effizienz eines Neuwagens behält.

Fazit: Der Lastzug kommt zwar aus derselben Raffinerie, aber der Inhalt Ihres Tanks entscheidet über die Zukunft Ihres Motors. Verlassen Sie sich nicht allein auf die Standard-Additivierung, sondern setzen Sie auf das Experten-Wissen der BeDi-Reinigung.

 
 
 

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