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Diesel Software-Updates & NOx-Reduktion:
Was Fahrzeughalter jetzt wissen müssen

Seit den großflächigen Software-Updates für Dieselfahrzeuge (u.a. im VW-Konzern) zur Reduzierung von Stickoxiden (NOx) stehen viele Besitzer vor neuen Herausforderungen.

Was auf dem Papier die Umwelt schont, bedeutet für die Technik im Verborgenen oft eine massive Mehrbelastung.

Wir erklären Ihnen die Zusammenhänge zwischen Update, Partikelfilter (DPF) und Motoröl – und wie Sie die Lebensdauer Ihres Motors trotz dieser Belastungen maximieren.

Das Dilemma: Stickoxid vs. Partikel

Stickoxide entstehen primär bei sehr hohen Verbrennungstemperaturen. Diese hohen Temperaturen sind eigentlich wünschenswert, da sie für eine effiziente Verbrennung und einen geringen Kraftstoffverbrauch

(niedriger CO2-Ausstoß) sorgen.

 

Das Problem nach dem Update: Um den NOx-Gehalt zu senken, wird die Verbrennungstemperatur künstlich gesenkt – unter anderem durch eine höhere Abgasrückführungsrate (AGR) und eine geänderte Taktung der Einspritzung.

Die Schattenseite: Die Ruß- und Partikelemissionen steigen.

Die Folgen für den Partikelfilter (DPF)

Durch die erhöhte Rußfracht muss der Partikelfilter deutlich häufiger regenerieren.

  1. Aschebildung: Bei jeder Regeneration bleibt eine geringe Menge Asche im Filter zurück. Diese lässt sich nicht „freibrennen“.

  2. Sättigung: Je mehr Asche im Filter ist, desto kleiner wird das nutzbare Volumen. Die Regenerationsintervalle werden immer kürzer.

  3. Kostenfalle: Ist der Sättigungsgrad erreicht, muss der DPF für viel Geld gereinigt oder komplett ausgetauscht werden.

 

Ölverdünnung: Die schleichende Gefahr für den Motor

Während der DPF-Regeneration wird zusätzlich Kraftstoff eingespritzt, der unverbrannt bis zum Katalysator geleitet wird. Ein Teil dieses Kraftstoffs gelangt jedoch über die Zylinderwände in das Motoröl. Zusammen mit den erhöhten Blow-by-Gasen (die nun mehr Ruß enthalten) führt dies zu einer gefährlichen Ölverdünnung und einer Verschlechterung der Schmiereigenschaften. Besonders biogene Ölanteile im Dieselkraftstoff verschärfen dieses Problem, da sie im Motoröl verbleiben.

 

Unsere Strategie für ein langes Motorleben

Um diesen Kreislauf aus Ruß, Asche und Ölverdünnung zu durchbrechen, empfehlen wir ein gezieltes Wartungskonzept:

  • Sauberes Spritzbild durch Lambda Tank Diesel: Nur eine perfekt arbeitende Einspritzdüse garantiert eine saubere Verbrennung. Lambda Tank Diesel (einmal jährlich oder alle 15.000 km) reinigt die Düsen und reduziert die Rußentstehung von vornherein.

  • Abschied vom Longlife-Intervall: Verkürzen Sie Ihre Ölwechselintervalle. Frisches Öl ist die einzige Versicherung gegen den Verschleiß durch Ruß und Kraftstoffeintrag.

  • Tiefenreinigung mit Lambda Öl Primer: Nutzen Sie bei jedem Ölwechsel den Lambda Öl Primer. Er löst Rußansammlungen und Verkokungen im gesamten Ölkreislauf, sodass das neue Öl in einen wirklich sauberen Motor gefüllt wird und sofort seine volle Schutzwirkung entfalten kann.

 

Fazit: Ein moderner Diesel nach dem Software-Update benötigt mehr Pflege als vom Hersteller vorgesehen.

Mit der richtigen Systempflege von Lambda sichern Sie die berechnete Gesamtlaufleistung Ihres Fahrzeugs.

Schematische Zeichnung mehr Ruß nach NOx Software Update Motor Abgas
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