Zahnriemen im Ölbad, der Super GAU
Der programmierte Super-GAU und wie Sie Motorschäden wirksam vorbeugen
Automobilhersteller versprachen sich von im Öl laufenden Zahnriemen (Belt-in-Oil) eine geringere Reibung und geringere CO₂-Emissionen. In der Praxis erweist sich diese Konstruktion für viele Fahrzeughalter jedoch als echtes Risikofestival: Der Zahnriemen – egal ob für die Steuerung oder den Ölpumpenantrieb – löst sich durch chemische Reaktionen, Kraftstoffeintrag und Alterung mit der Zeit auf.
Das Schadensmuster: Vom Abrieb zum Motorschaden
Auflösung & Abrieb: Der Riemen verliert Gummi-Partikel, zerfällt in feine Fetzen und löst sich schleichend auf.
Verstopftes Ölsieb: Diese Rückstände wabern durch den Ölkreislauf und setzen das Ansaugsieb der Ölpumpe zu.
Mangelschmierung: Der Öldruck bricht ein, wesentliche Bauteile wie Nockenwellen, Turbolader und Kurbelwelle laufen trocken. Der Verschleiß steigt schlagartig immens an.
Riemenriss: Wird das Wechselintervall ausgereizt oder überzogen, droht der zügige Riemenriss – mit der Folge eines kapitalen Motorschadens.
Wir können diese herstellerseitige Konstruktion nicht verändern, aber Sie können das Risiko eines Totalschadens mit der richtigen Systempflege drastisch minimieren.
Die BeDi-Empfehlung zur Risikominimierung
1. Vor jedem Ölwechsel: BeDi Öl Primer anwenden
Unser BeDi Öl Primer entfernt zuverlässig Verkokungen im gesamten Ölkreislauf und an den Kolbenringen. Beim Spülvorgang macht er das Altöl dünnflüssiger, sodass es beim Ablassen schneller und vollständiger abfließt. Sich anhaftende Schlämme und lose Riemenpartikel werden dadurch effizienter ausgespült und aus dem System entfernt.
2. Nach dem Ölwechsel: Schutz aufbauen mit BeDi Öl Extra & MTC
Um den Motor gegen drohende Mangelschmierung abzusichern, empfehlen wir dem frischen Motoröl BeDi Öl Extra und/oder den MTC Reibungsminderer beizumischen. Diese Wirkkombination baut eine hochbelastbare Notschmierreserve auf den Metalloberflächen auf. Sollte der Öldruck durch ein teilweise zugesetztes Sieb kurzzeitig abfallen, verhindert die Schutzschicht den direkten Metall-auf-Metall-Kontakt und schützt vor dem sofortigen Festfressen.
3. Service-Disziplin einhalten
Intervallen vorgreifen: Überziehen Sie das Wechselintervall für den Zahnriemen bzw. Ölpumpenriemen niemals – wechseln Sie ihn im Zweifel lieber früher als vorgeschrieben.
Ölwechselintervalle verkürzen: Verkürzen Sie die regulären Ölwechselintervalle, um den Kraftstoffeintrag im Öl gering zu halten und um den immer steigenden Riemenabrieb frühzeitig auszuspülen.
Freigaben beachten: Verwenden Sie als Grundsubstanz ausschließlich Motoröle mit der exakten Freigabe des Fahrzeugherstellers, da falsche Additivpakete den Riemen zusätzlich angreifen.
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