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High-Tech im Motor: Warum Feststoffe wie Keramik moderne Zylinderlaufbahnen gefährden können

In der Welt der Motorenadditive hält sich ein hartnäckiger Mythos:

„Viel hilft viel – und Feststoffe schmieren am besten.“ Doch während Keramik (Bornitrid), Teflon, Molybdändisulfid oder MoS2 in alten Motoren durchaus ihre Berechtigung hatten, stoßen sie in modernen Hochleistungstriebwerken an ihre physikalischen Grenzen.

Wer seinen Motor wirklich schützen will, muss verstehen, wie moderne Oberflächen – von klassischen Honungen bis hin zu Plasma-Beschichtungen funktionieren und warum flüssige Lösungen hier die Nase vorn haben.

Die Honung: Wenn Täler zu „Mülldeponien“ werden

Bei einem klassischen Motor wird die Zylinderlaufbahn gehont. Dieser Kreuzschliff erzeugt mikroskopisch feine Täler. Diese Täler sind überlebenswichtig: Sie halten das Motoröl fest, damit der Schmierfilm auch bei extremer Belastung nicht abreißt.

Das Problem mit Keramik- oder anderen Feststoff-Additiven:

Feststoffe wie Keramik haben die Eigenschaft, sich in diesen Tälern abzusetzen. Was als „Glättung“ beworben wird, ist physikalisch oft kontraproduktiv. Die Partikel füllen die Honspuren auf. Das Ergebnis: Das Reservoir für das eigentliche Motoröl schrumpft. Unter hoher Last kann dies dazu führen, dass der Ölfilm nicht mehr stabil auf der Oberfläche haftet.

Plasma-Beschichtungen (LDS/Nanoslide): Kein Platz für Partikel

Moderne Motoren (z. B. von BMW, Mercedes oder dem VAG-Konzern) verzichten oft auf schwere Laufbuchsen. Stattdessen werden die Laufbahnen per Lichtbogen-Draht-Spritzen (LDS) oder Plasma-Technik beschichtet. Diese Schichten sind extrem hart und spiegelglatt. Sie besitzen lediglich eine minimale Mikroporosität, um Öl zu binden.

Hier werden Feststoffe sogar zum Risiko:

* Toleranz-Konflikt: Die Partikel mancher Additive sind schlichtweg zu groß für die extrem feinen Strukturen dieser Beschichtungen.

* Abrasionsgefahr: In diesen harten, glatten Umgebungen können Feststoffe wie ein feines Schleifmittel wirken, anstatt zu schmieren.

* Wärme-Stau: Feststoffschichten können die Wärmeabfuhr vom Brennraum zum Kühlmantel beeinträchtigen – ein kritischer Faktor bei modernen Downsizing-Motoren.


Unterschiede in den Zylinderlaufbahnen Plasmabeschichtung und klassische Honung
Unterschiede in den Zylinderlaufbahnen Plasmabeschichtung und klassische Honung

Die Lösung: Molekularer Schutz durch MTC Oil Conditioner

Im Gegensatz zu partikelbasierten Additiven geht der MTC Oil Conditioner einen anderen Weg. Er arbeitet zu 100 % ohne Feststoffe auf Basis langkettiger Chlorparaffine (LCCP).

Warum flüssig hier überlegen ist:

* Kein Zusetzen: Als reine Flüssigkeit lässt MTC die Honspuren und Mikroporen der Zylinderwand unangetastet. Das Ölmanagement bleibt exakt so, wie es die Ingenieure berechnet haben.

* Chemische Bindung: Statt Partikel „zwischen“ die Reibpartner zu legen, bildet MTC eine molekulare Schutzschicht direkt auf der Metalloberfläche. Diese Schicht ist extrem druckbeständig und schützt selbst dann, wenn der normale Ölfilm durch Hitze oder Last extrem dünn wird.

* Filter-Sicherheit: Da keine Partikel vorhanden sind, gibt es kein Risiko für verstopfte Ölfilter oder Beeinträchtigungen von empfindlichen Bauteilen wie hydraulischen Kettenspannern oder Nockenwellenverstellern.

Fazit: Werden Sie zum Profi beim Motorenschutz

Moderne Motorentechnik verlangt moderne Additiv-Technik. Während Feststoffe wie Keramik ein Risiko für die präzise Oberflächengeometrie moderner Zylinder darstellen können, bietet die flüssige Technologie von BeDi und MTC maximale Sicherheit bei höchster Performance.

Egal ob klassisch gehont oder modern plasma-beschichtet: MTC oder BeDi Lambda Öl Extra schützen die Oberfläche, ohne sie zu verändern.

 
 
 

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