Warum Mangan im Akut-Additiv die wahre Profi-Lösung ist
- Roland Siegert
- 22. Juni
- 2 Min. Lesezeit
In der Welt der DPF- und AGR-Reinigung hält sich ein Mythos hartnäckig: „Bloß keine metallorganischen Additive, die erzeugen Asche und verstopfen den Partikelfilter!“
Wir von der BeDi-Akademie räumen heute mit diesem Halbwissen auf. Wir erklären Ihnen praxisnah, warum wir bei unseren Profi-Formulierungen bewusst auf hocheffektives Mangan als katalytischen Zündbeschleuniger setzen und warum die theoretische Aschebildung in der Realität absolut vernachlässigbar ist.
Schnelle Problemlösung statt Dauerdosierung
Man muss strikt zwischen zwei Systemen am Markt unterscheiden:
Permanente OEM-Dauerdosierung: Systeme, die bei jeder Tankfüllung kontinuierlich Additive (oft auf Cerium-Basis) beimischen. Hier summiert sich die Asche über 100.000 Kilometer.
Die BeDi Profi-Anwendung: Unsere Produkte sind als akute Problemlöser konzipiert. Sie werden gezielt bei bestehenden Beladungsproblemen, nach Reparaturen oder im Rahmen des jährlichen Service-Intervalls (alle 15.000 km) angewendet.
Der Mangan-Vorteil: Mangan ist ein extrem aggressiver und schneller Zündbeschleuniger. Es senkt die benötigte Temperatur für den Rußabbrand im DPF radikal von ca. 600 °C auf unter 450 °C ab. Das sorgt für einen extrem schnellen „Aha-Effekt“ in der Werkstatt: Der DPF brennt sich selbst im Kurzstrecken- oder Stadtverkehr zuverlässig frei.
Die Fakten zur Asche: Ein Tropfen auf den heißen Stein
Schauen wir uns die chemische Realität und die Mengenverhältnisse an. Ein gesunder moderner Motor verbrennt im normalen Fahrbetrieb völlig legal etwa 0,1 Liter Motoröl auf 1.000 km.
Die Öl-Asche (Dauerbelastung): Auf einem Intervall von 15.000 km verbrennt der Motor somit rund 1,5 Liter Motoröl. Die darin enthaltenen Additive (Calcium, Zink, Phosphor) erzeugen im Vergleich eine erhebliche Menge an unbrennbarer Sulfatasche, die unweigerlich im DPF landen.
Die Additiv-Asche (Einmaliger Impuls): Wenn Sie eine einzige Flasche unseres BeDi-Reinigers für den Akutfall in den Tank füllen, bringt die enthaltene Mangan-Dosis umgerechnet gerade einmal wenige Milligramm zusätzliche Asche in das System.
Fazit für die Praxis: Die zusätzliche Aschekomponente durch eine gezielte Intervall-Reinigung ist rechnerisch und praktisch völlig irrelevant. Der Nutzen eines sofort freigebrannten Filters überwiegt das theoretische Ascherisiko um das Tausendfache.
Und wenn der DPF am Ende seiner Laufleistung voll ist? Wir haben die Lösung!
Jeder Partikelfilter erreicht durch die natürlichen Abbrandzyklen des Rußes (ausgelöst durch das Motorsteuergerät) irgendwann nach 150.000 bis 250.000 Kilometern seine physikalische Kapazitätsgrenze und ist voll mit Asche.
Auch für diesen Fall müssen Werkstätten den Filter nicht teuer ersetzen. Mit unserem BeDi Flush 1 & Flush 2 System haben wir die ultimative Antwort in der Werkstattpraxis:
Schritt 1 (Flush 1): Der chemische Reiniger löst die verkrusteten und tiefsitzenden Asche- und Rußstrukturen im eingebauten Zustand direkt über die Sensoröffnungen an.
Schritt 2 (Flush 2): Die anschließende Spülung neutralisiert die Säuren und spült die gelöste Asche und den Ruß vollständig und materialschonend aus den Wabenkanälen.
Fazit für den Profi
Lassen Sie sich nicht von theoretischer „Asche-Panik“ verunsichern. Für die schnelle, effektive und wirtschaftliche Problemlösung in der Werkstatt führt an einer mangan-basierten Zündkomponente kein Weg vorbei. Und für den natürlichen Alterungsprozess des Filters steht das BeDi Flush-System bereit.
BeDi – Wir haben die Lösung für Ölschlamm, Verkokung und DPF-Probleme.
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